Der Theme-Builder ist wohl der wichtigste Grund, warum man die ProVersion von Elementor benötigt. Damit kann man rasch konsistente Webseites erstellen die auch langfristig wartungsarm und trotzdem flexibel bleiben.
Elementor unterscheidet (inkl. WooCommerce) 9 verschiedene Template-Arten. Das klingt komplizierter als es ist.
Genau genommen sind es 4 verschiedene Inhaltsarten, die ich über den Theme-Builder organisieren kann:
- Header
- Footer
- Single Page/Post/Product/404
- Archive /Produkte/Suchergebnisse
Alle diese Templates sind optional zu verstehen. Während Header und Footer im Regelfall einmalig gestaltet (=statische Templates) werden und dann nach eingestellter Bedingung (zB: Gesamte Website) angezeigt werden, werden die Templates für einzelne Beiträge (Single Post) oder Produktliste (Product Archive) unterschiedliche Inhalte anzeigen. So gesehen sind es dynamische Templates.
Ob man nun einen einzelnen Beitrag, eine Seite oder auch ein Produkt anzeigt mag inhaltlich sehr unterschiedlich sein, die Logik dahinter ist jedoch immer gleich. Genauso ist eine Archivseite immer eine Auflistung von mehreren Singles, ob das nun Produkte, Posts oder Suchergebnisse sind ist nur eine kleiner Unterschied.
Die 404-Seite (also die Anzeige für den HTTP-Status für nicht gefundene Inhalte) ist nichts anderes als eine statische Seite. Spannend ist nur wann sie angezeigt wird, also zu welcher Bedingung sie ausgespielt wird.
Mit der Kombination der verschiedenen Theme-Builder-Templates kann man alle Bestandteile einer Webseite gestalten. Daher benötigt man auch kein komplexes Theme mehr das eigene Designbestandteile anbietet – das übernimmt Elementor. Die Gestaltung selber unterscheidet sich nicht von der sonstigen Arbeit mit dem Elementor.
Je nach Template werden unterschiedliche Widgets zur Anwendung kommen. Beispielsweise wird das Widget Site-Logo wohl im Header eingesetzt werden während das Beitrags-Bild in einer Single-Umgebung zu Hause ist. Spätestens jetzt wird wohl klar, warum Im Elementor die Widgets so gruppiert wurden.
Elementor bietet 2 Wege an im Theme Builder zu arbeiten: den klassischen über
Und auch den New Theme Builder der einerseits über einen Promotion-Link im klassischen Theme-Builder, andererseits auch über einen Menüeintrag im Elementor selber
Das Wesentliche an den Theme-Builder-Templates sind aber nicht die Gestaltungsmöglichkeiten sondern die Bedingungen, die ich zu diesen Templates setzen kann.
Beispielsweise legen wir also einen Header an, indem wir auf das blaue „+“ im Bereich Kopfzeile klicken. Damit öffnet sich ein Modalfenster mit Auswahl aus der Elementor-Bibliothek, vorausgewählt sind Header-Blöcke. Je nach Anwendung sucht man sich hier eine Vorlage aus und passt diese an oder man verzichtet auf eine Vorlage und geht „from scratch“, also von einem weissen Blatt Papier aus.
Beim Speichern fragt Elementor nun nach den Bedingungen (Conditions), zu welchen das Template angezeigt werden soll.
Im Dialogfenster kann man nun auf „Bedingung hinzufügen“ klicken und bekommt als Vorschlag Beifügen, Gesamte Webseite angeboten. Wer das bestätigt bekommt das Template (in dem Beispiel einen Header) immer angezeigt (soferne das WordPress Template Elementor Gesamte Breite gewählt wurde, siehe ganz oben) ausgewählt wurde.
Während bei Kopf- und Fußzeilen die Bedingungen normalerweise rechts simpel auszuwählen sind kann es bei dynamischen Inhalten schon komplexer werden. Ich kann zB. unterschiedliche Archivseiten und Single-Pages bei unterschliedlichen Post-Typen verwenden. Also ein ganz eigenes Layout für Produktbeschreibungen verwenden und ein anderes für Blogposts und wieder ein anderes für statische Seiten.