Was ist Elementor 4 überhaupt?
Große Versionssprünge sind selten. Kunden erwarten sich neue Funktionen und fürchten sich vor Änderungen in bestehenden Systemen und neuen Kosten. Hier kann man entwarnen: die Kosten bleiben gleich (je nach Abo), V4 bedeutet also keine Mehrkosten. Was die Änderungen an bestehenden Sites betrifft kann man auch entwarnen: das Upgrade auf 4 kann ohne Probleme durchgeführt werden. Die neuen Funktionen müssen erst aktiviert werden und auch dann beeinflussen sie bestehende Seiten, Beiträge und Templates nicht, auch nicht wenn sie im Editor geöffnet und neu gespeichert werden.
Der Umstieg auf Elementor 4 ist sicher. Das ist schon mal eine gute Nachricht.
Warum aber der ganze Marketinglärm? Elementor 3 ist in die Jahre gekommen. Obwohl WordPress mit Gutenberg stark aufgeholt hat, hat sich Elementor trotzdem gut halten können. Sie waren einfach schneller in der Umsetzung und haben manche Dinge besser im Griff - Stichworte Navigationselement (Menüs) und Flexbox-Container, die in Elementor viel besser und logischer umgesetzt wurden als in Gutenberg.
Painpoints waren immer die Geschwindigkeit und (damit zusammenhängernd) der HTML-Output, den Elementor erzeugt. Bei richtiger Serverumgebung richtig aufgesetzt funktioniert Elementor 3 sehr gut. Wirklich exzellent kann es nie werden, weil der ursprüngliche Vorteil (das alle Bestandteile durch einen umgebenden Tag vereinheitlicht werden) zu einem Nachteil wird, weil zu viel Code produziert wird und die Informationen zur Gestaltung dieser Bestandteile umständlich verwaltet werden müssen.
Hier setzt die Version 4 an: Die Einführung der Atomic-Elements soll in Verbindung des direkten Zugriffs auf CSS-Klassen den systemischen Nachteil von Version 3 aufheben und die Sites von Natur aus schneller machen. Andere hätten vielleicht ein eigenes Produkt entwickelt, Elementor will/muss aber seine Marktmacht nutzen und ihr Kernprodukt - den Editor - in eine neue Generation führen.
Man kann also die neuen Funktionen in Elementor 4 wie eine Erweiterung von Elementor begreifen, also ein Tool, das zusätzliche Dinge ermöglicht (hoffentlich) ohne das bestehende System zu zerstören. Ziel sind sicher eher professionelle Anwender. Jene User, die sich nur eine Lösung zusammen klicken und sich nicht mit der Technik auseinandersetzen wollen, sieht Elementor wohl mit den diversen KI-Produkten aus dem eigenen Haus wie zB. Angie versorgt.











