tl;dr: Über die Migration einer Website von Elementor zu Bricks. Praktische Erfahrungen und Learning. Warum? Weil Elementor 4 nicht fertig ist und Elementor 3 veraltet. Weil die Konzepte ähnlich sind und die Website nach der Migration wie vorher funktionieren soll. Und zwar schneller, besser und zuverlässiger ohne dass der Besucher zu viel merkt.
Zum Einsatz kommt der MCP Novamira und eine KI – nicht ausführend, sondern als Informationsquelle, Protokolldroide und Aufpasser, damit ich mich nicht in den Details verrenne sondern das Projekt auch abschliesse.
Das ist mein erstes echtes Bricks-Projekt. Daher sind manche Dinge vielleicht noch nicht ganz Ideal gelöst. Deswegen übt man ja mit eigenen Sites und nicht mit Kundenprojekten.
Die Website form.at (mein persönlicher Fotoblog) funktioniert wunderbar. Es ist eine auf den ersten Blick sehr einfache Seite. Bilder auf der Startseite in 3 Kategorien, Detailseite, fertig. Organisiert sind die Bilder in einem Posttyp Foto (mit ACF) und einigen Metadaten zu jedem Bild (Exif-Daten) die in eigenen Feldern gespeichert werden. Die Website war übrigens Vorbild für den Artikel Fotoblog selber bauen vom 12.1.2025.
Ziel: herauszufinden ob/wie man aus Elementor-Pro basierten Seiten rauskommt und in ein anderes System reinkommt. Hier Bricks, könnte bei einem anderen Projekt aber auch Gutenberg sein.
Warum? Elementor hat verschlafen. Die Entwicklung von Elementor 4 hat zu spät begonnen, der Launch war zu früh, die Qualität ist irgendwo zwischen mäßig und schlecht. Wenn ich jetzt ein Projekt beginne setze ich nicht mehr auf Elementor. Es besteht jedoch (noch) kein Grund diese Plattform zu verlassen - was aber, wenn der Grund kommt?
Wie? Zuerst mal eine lokale Kopie der Website erstellen. Diese wird mit Novamira mit der AI verknüpft. Die AI hilft beim Erstellen und Einhalten des Migrationsplanes. Sie kann die Datenbank ordentlich bereinigen, protokolliert und Informiert wenn gewünscht. Und: Novamira unterstützt Elementor und Bricks und Gutenberg. Mehr über den Einstieg in Novamira hier. Wer Lust hat kann versuchen den Prozess auch ganz von der AI machen zu lassen (übrigens kann sie auch Ele3 zu Ele4), aber die Geduld hatte ich nicht und das war/ist auch nicht mein Ziel von KI in WordPress.
Das Ergebnis
Vergleichen wir zuerst das Ergebnis. Die Live-Version ist hier: form.at. Es gibt viele gute theoretische Systemvergleiche (hier der von M. Baierl). Uns interessiert die Praxis:
Elementor
Startseite in ElementorDer Überblick über alle Auflösungen.Die Detailseite Foto in Elementor.
Bricks
In Bricks. Fast Identisch.Responsive Mode in Bricks.Die Detailseite in Bricks.
Anklicken zur Großansicht! Die beiden unteren Screenshots wurden in der Responsively-App erstellt (wer's nicht kennt: hier kostenlos holen). Grundsätzlich war es kein Problem, das bestehende Design nachzubauen. Bewusst akzeptierte Unterschiede waren in der Seitennavigation: es ist mir intuitiv nicht gelungen statt einer Nummerierung nur Pfeile zu bekommen. Ausserdem gibt es unter Bricks auf der Detailseite einen Fehler bei der Ausrichtung. Die Änderung an der Startseite Mobil war bewusst (3 Bilder quer statt eines hoch).
Nach Aussen hin also alles gut oder eben akzeptabel. Schauen wir uns die Installation auf WordPress-Ebene an
Elementor
Theme: Hello Elementor
Plugins: Advanced Custom Fields Dynamic Content for Elementor Elementor Elementor Pro Main WP Child Werkform Foto Importer WP Staging WP Staging Pro
Bricks
Theme: Bricks
Plugins: Advanced Custom Fields Main WP Child Werkform Foto Importer WP Staging WP Staging Pro
Für den Betrieb selber benötige ich eigentlich nur ACF und Werkform Foto importer (ein eigenes Plugin, das EXIF-Daten aus den JPG-Dateien in ACF-Felder kopiert). Main WP und Staging dienen Backup und Wartung, haben also mit der konkreten Website nichts zu tun.
Eine weitere Zahl ist die Dateigröße des aktuellen Backups. Da ja Bricks ein Theme ist wird nicht nur die Anzahl, sondern auch die Datenmenge geringer.
Elementor
Archivgröße: 491 MB
Bricks
Archivgröße: 437 MB
Wir haben hier also eine Verkleinerung von 11 % (54 MB) beim aktuellen Datenbestand. Auch wenn es nicht gerade populär ist: weniger Daten ist immer besser und billiger. Und wann wurde es eigentlich egal, wie fett die Plugins geworden sind?
Eine weitere Kennzahl (mit Vorsicht geniessen, die Details würde hier viel zu weit führen) sind die Zeilen HTML-Code die ausgeliefert werden. Ich weiss schon, dass Zeilen alleine wenig aussagen, aber eine klare Tendenz darf man schon daraus ableiten:
Elementor
Startseite: 594 Zeilen Fotoseite: 514 Zeilen
Bricks
Startseite: 133 Zeilen Fotoseite: 127 Zeilen
Ausserdem hat sich mit dem Systemwechsel das Designsystem verändert. Ich habe mir vor und nach dem Change eine DESIGN.md anlegen lassen. (Mehr über die DESIGN.md in diesem Artikel). Da Bricks viel konsequenter und CSS-näher als Elementor 3 ist kann und sollte diese größer sein. Hier als Beispiel zum Download für alle, die wirklich ins Detail gehen wollen .zip einer .md-Textdatei:
Vor dem ersten Klick im Builder habe ich einen Stufenplan erstellt. Das hat verhindert, dass ich irgendwo mittendrin steckenbleibe. Hier kommt die KI zum Einsatz: Pläne machen und protokollieren kann sie hervorragend.
0 - Vorbereitungen
Zuerst wurde eine lokal Installation der bestehenden Seite mit Hilfe von WP-Staging und Local durchgeführt (über lokales WordPress hier weiterlesen). Danach kann man die Plugins bereinigen: Caches, Securtity u.ä. benötige ich nicht, die können eher störend sein. Danach das Theme Bricks installiert (und das Child-Theme dazu), man weiss im Vorfeld ja nicht ob es notwendig wird). Novamira Pro aktiviert und mit der AI verbunden (bei mir Claude Desktop), das Projekt in Claude gestartet und die DESIGN.md einlesen lassen. Das Projekt als Prompt beschrieben.
1 - Design-System in Bricks einrichten
Schriften, Farben, Typographie, Breakpoints, Content-Breite. All diese Definitionen liegen vor und müssen in Bricks eingepflegt werden. In meinem Fall war das der wichtigste Teil der Lernerfahrung. Wo ist was? In diesem Schritt wird man zwangsläufig mit dem Interface vertraut und auch - wenn man so will - mit der Denke des Systems. Begriffe und Organisation des Systems muss man einfach lernen.
2 - Templates bauen
Der vom Zeitaufwand her größte Block. Es mussten 5 Templates erstellt werden: 1. Der Header (leer) 2. Der Footer (in Elementor gab es 2, hier nur mehr einen, dafür im Foto-Template ein OffCanvas. 3. Single Foto, hier gibt es Landscape- und Portrait-Format, die jeweils eigene Sektionen benötigen und je nach Foto über Bedingungen ein/ausgeblendet werden. 4. Startseite mit der Query-Loop und Seitennummerierung 5. Kategorie/Archivseite, optisch und funktional wie die Startseite
3 - Theme Wechsel und Verifikation, DB-Bereinigung
Elementor und seine Derivate konnten nun endgültig gelöscht werden, nachdem Design und Funktion im Backend und Frontend überprüft wurden. Vor Schritt 4 wurde nochmal ein Backup des Zwischenschrittes gemacht. Danach hat die KI eine DB-Bereinigung durchgeführt - das Löschen der Plugins belässt ja die Daten von Elementor. In diesem Fall wurden 2992 Einträge aus der DB entfernt,
4 - Launch
Vor dem Launch wurde noch das Matomo-Snippet für die lokale Analyse hinzugefügt. Ausserdem eine neue DESIGN.md erstellt. Danach das Migrations-File erzeugt und auf der Live-Site eingespielt. Fertig.
Aufwandsermittlung
Technische Dinge sind für uns Nerds immer spannend, aber sogar wir wissen: das muss sich rechnen. Im Vorfeld ist das immer schwer, also habe ich mir den Zeitaufwand des Projektes genau angeschaut. Hier muss man unterscheiden: in den Lernaufwand und die reine Migrationsarbeit. Die gerundete Wahrheit bei diesem Beispiel: es hat 12 Stunden gedauert. Davon sind aber nur 4 der Anwendung zuzuordnen, 8 waren lernen, testen, suchen, fragen, lesen...
Ich kann also behaupten, dass die Migration einer einfachen Site in sicher 3 Stunden machbar ist, wenn Posttypen dazukommen nochmal 2 Stunden dazu. Genauer kann man es wohl nicht sagen, dazu sind die Projekte zu verschieden.
Hier noch der Aufwand aufgeschlüsselt nach dem obigen Stufenplan aus dem Protokoll: Stufe 1: Einrichten, einspielen etc.: 2,5 Stunden Stufe 2: Templates: 8 Stunden Stufe 3: 30 Minuten Stufe 4: 1 Stunde
Planst du einen Systemwechsel?
30 Minuten und du weisst, wo du stehst.
Im Erstgespräch schauen wir uns deine aktuelle Site an und ich sage dir ehrlich, was Sinn macht und was nicht. Kostenlos, unverbindlich, online.e Formatierungsleiste zuzugreifen.
Für WordPress-Profis und Admins ist es natürlich interessant zu wissen, was sich verändert hat und was nicht. Hier eine Aufzählung der relevanten Dinge:
Was gleich geblieben ist
- Visuelles Ergebnis: identisch. Kein Besucher würde den Unterschied sehen. - Farbpalette: dieselben 7 Farben, nur andere Variablennamen - Schrift: Exo, dieselben Schnitte, dieselbe font-size (16px effektiv) - Content-Breite: 1140px - ACF-Daten: vollständig erhalten, kein Datenverlust - Custom Post Type 'foto': unverändert - Leerer Header als Workaround (das Design hat keinen Header)
Was sich verändert hat
Aspekt
Elementor
Bricks
Bewertung
Theme
Hello Elementor
Bricks Child
neutral
Breakpoints
3 Stufen (default)
4 Stufen (+Mobil Quer)
Verbesserung
HTML font-size
Browser-Default 16px
62.5% Trick = 10px Basis
Bricks-Spezifikum
H1-H6
nicht im Kit definiert
explizit definiert
Verbesserung
Spacing-Skala
nicht vorhanden
fluid clamp()-Skala
Neues Feature
Query Loop
DCE Widget
nativer Container
Konzept vereinfacht
Loop-Item Template
separates Template
inline im Container
Vereinfachung
OffCanvas
Footer-Template
Single-Template
Konzept verbessert
Komponenten
Globale Widgets
Komponenten-System
neutral
DB-Overhead
hoch (Elementor Meta)
gering
Verbesserung
Archivgröße
491 MB
437 MB
Verbesserung
Was wegfällt
Was wegfällt
- DCE (Dynamic Content for Elementor): vollständig ersetzt durch Bricks native Dynamic Data - Elementor Overhead in Widgets (oder Elementor Manager Konfiguration) - Loop-Item Templates als separate Posts: nicht mehr nötig
Was dazukommt
- Fluid Spacing Scale: automatisch generierte clamp()-Werte - 4. Breakpoint: Mobil Querformat - Sauberere Datenbankstruktur - Variablen-System, Klassen-Management, etc.
Learnings in Bicks
Ich bilde mir ja ein so ungefähr zu wissen, wie Websites in WordPress funktionieren. Das kann problematisch sein, weil das vermeindliche Wissen der Realität des Tools widersprechen kann. Immer problematisch ist natürlich das Wording auf deutsch - hier hat der Bricksbuilder einen Vorteil: ein führender Kopf hinter dem Tool ist Deutscher, das verbessert die Übersetzungen ungemein.
Was bleibt sind technische, philosophische und stilistische Unterschiede. Hier eine unnvollständige und naturgemäß sehr subjektive Liste an Learnings, die so angefallen sind. Kann sein, dass hier auch nur meine Fehler stehen, dann bitte -> Kommentieren!
Bricks denkt anders als Elementor
Display/Grid sitzt unter Inhalt, nicht unter Stil
In Bricks steuert Inhalt > Anzeige wie Kinder angeordnet werden (Grid, Flex als Container). Stil > Sonstiges > Display steuert wie das Element selbst im Fluss erscheint. Elementor hat diese Trennung anders - anfangs verwirrend, nach dem Verstehen ok.
Query Loop ist kein eigenes Widget.
Jeder Container kann zur Abfrageschleife werden. Das ist konzeptuell sauberer als Elementors Loop Grid / DCE Dynamic Posts. Die Struktur: äusserer Container als Grid-Wrapper, innerer Container mit aktivierter Abfrageschleife.
Template-Bedingungen sind nur im Builder zugänglich
Nicht im WordPress-Admin. Wer danach sucht, findet sie nicht. Builder > Einstellungen (Zahnrad) > Template-Bedingungen.
Breakpoints sitzen in der Builder-Toolbar.
Nicht unter Einstellungen wie in Elementor. Builder-Toolbar > Drei-Punkte-Icon > Breakpoint-Manager.
SVG-Icons brauchen besonderes CSS
Bricks rendert SVG-Elemente als <svg>. Der Selektor .meine-klasse svg { fill: ... } findet nichts - weil `.meine-klasse`das SVG-Tag selbst ist, nicht ein Elternelement. Korrekt:
Bricks liest ACF Date Time Picker Felder als Raw-DB-Wert ('Y-m-d H:i:s'), nicht als formatierte Ausgabe. {acf_erstellungsdatum} gibt nichts aus. Lösung mit dem Tag (ab Bricks 2.2):
{acf_erstellungsdatum}
Farbpalette: 8-stelliges Hex für Alpha
Bricks akzeptiert rgba() in der Farbpalette stillschweigend, zeigt die Farbe aber nicht im Editor-Farbpicker an. Für Farben mit Alpha-Kanal: 8-stelliges Hex verwenden (#RRGGBBAA). Beispiel: Schwarz 70% = #000000B2 (70% von 255 = 178 = B2 hex).
Fazit
Bricks taugt nicht zum einfach mal Klicken, zuerst ein Design-System bauen, dann umsetzen. Für besonders Kreative mag das ungewohnt sein, aber es zwingt zu Ordnung.
Bricks ist per se nicht besser als Elementor, zeigt aber Vorteile. Besonders wenn es um Konsistenz und Geschwindigkeit geht.
Es benötigt mehr Lernaufwand als Elementor 3, funktioniert aber besser als das unfertige Elementor 4. Eine Migration von Elementor 3 gelingt je nach Komplexität und Qualität der Ausgangssituation sicher - aber: vorher Müll wird nicht nachher gut - da hilft nur aufräumen.
Veröffentlicht am: 13. Juli 2026 Letztes Update am: 17. August 2026
Ich verwende selbst sowohl Elementor als auch Bricks.
Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem neuen System, das Elementor mit den „Atomic Elements“ eingeführt hat.
Auch die gemessenen Ladezeiten und anderen Kennzahlen sind nicht schlecht.
Die Elementor-Roadmap hat vor einigen Monaten sehr vielversprechend ausgesehen.
Mit den 14 Widgets (Stand August 2026) kann man zwar schon relativ viel machen, aber für WooCommerce-Onlineshops muss man immer noch in großen Teilen das alte System verwenden.
Bricks hat das alles. Der Code ist sauberer und man hat mehr Kontrolle über Ausgabe von dynamischen Daten.
Ich werde bestimmt noch eine Zeit beide Systeme verwenden und die Entwicklung beobachten,
aber ich habe im Herzen schon einen Gewinner, wenn ich mich entscheiden müsste.
Lieber Harald,
deine Erfahrung spiegelt sich zu 100% mit meiner.
Deswegen ist der aktuelle Status bei mir auch so, dass ich noch keine einzige Website mit Elementor 4 umgesetzt habe, dafür schon einige mit Bricks, weil es, finde ich, der genau richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist.
Mit dem Wechsel (oder der Neuimplementierung) auf Elementor 4 würde man auf ein totes Pferd setzen.
Soweit mal meine Theorie.
Wir werden sehen, wie das Pagebuilder-Spiel weitergeht.
Liebe Grüße, Michael
Ich habe ein paar Wochen versucht diese Website auf Elementor 4 umzustellen. Das war leider wie du sagst: totes Pferd reiten (und macht einfach keinen Spass). Nun läuft auch werkform.at unter Bricks, und ja, die Umstellung war viel Arbeit. An manchen Stellen ruckelt es noch (aber viel schneller als vorher).
Aber: das bedeutet noch lange nicht, dass alle Elementor-Sites umgestellt werden müssen. Ich sehe das ein wenig wie bei Autos: das beste und billigste Auto ist jenes, das man gerade hat und das funktioniert. Elementor wird nicht verschwinden, für viele Projekte macht es Sinn, weiter zu pflegen.
Es gibt immer noch Avada und WPBakery und Divi. Die installierte Basis an diesen „totgesagten“ ist immer noch größer als alles andere zusammen, auch die Anzahl der neu installierten Blockthemes hängt immer noch den Classic-Themes hinterher. Für unsere Endkunden muss ein Wechsel schon sehr plausibel argumentiert werden – und so lange werden wir auch die alten Techniken können müssen.
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3 comments
Alexander Pankart
Ein sehr gut geschriebener Artikel.
Ich verwende selbst sowohl Elementor als auch Bricks.
Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem neuen System, das Elementor mit den „Atomic Elements“ eingeführt hat.
Auch die gemessenen Ladezeiten und anderen Kennzahlen sind nicht schlecht.
Die Elementor-Roadmap hat vor einigen Monaten sehr vielversprechend ausgesehen.
Mit den 14 Widgets (Stand August 2026) kann man zwar schon relativ viel machen, aber für WooCommerce-Onlineshops muss man immer noch in großen Teilen das alte System verwenden.
Bricks hat das alles. Der Code ist sauberer und man hat mehr Kontrolle über Ausgabe von dynamischen Daten.
Ich werde bestimmt noch eine Zeit beide Systeme verwenden und die Entwicklung beobachten,
aber ich habe im Herzen schon einen Gewinner, wenn ich mich entscheiden müsste.
Beste Grüße,
Alexander
Michael Baierl
Lieber Harald,
deine Erfahrung spiegelt sich zu 100% mit meiner.
Deswegen ist der aktuelle Status bei mir auch so, dass ich noch keine einzige Website mit Elementor 4 umgesetzt habe, dafür schon einige mit Bricks, weil es, finde ich, der genau richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist.
Mit dem Wechsel (oder der Neuimplementierung) auf Elementor 4 würde man auf ein totes Pferd setzen.
Soweit mal meine Theorie.
Wir werden sehen, wie das Pagebuilder-Spiel weitergeht.
Liebe Grüße, Michael
Harry
Ich habe ein paar Wochen versucht diese Website auf Elementor 4 umzustellen. Das war leider wie du sagst: totes Pferd reiten (und macht einfach keinen Spass). Nun läuft auch werkform.at unter Bricks, und ja, die Umstellung war viel Arbeit. An manchen Stellen ruckelt es noch (aber viel schneller als vorher).
Aber: das bedeutet noch lange nicht, dass alle Elementor-Sites umgestellt werden müssen. Ich sehe das ein wenig wie bei Autos: das beste und billigste Auto ist jenes, das man gerade hat und das funktioniert. Elementor wird nicht verschwinden, für viele Projekte macht es Sinn, weiter zu pflegen.
Es gibt immer noch Avada und WPBakery und Divi. Die installierte Basis an diesen „totgesagten“ ist immer noch größer als alles andere zusammen, auch die Anzahl der neu installierten Blockthemes hängt immer noch den Classic-Themes hinterher. Für unsere Endkunden muss ein Wechsel schon sehr plausibel argumentiert werden – und so lange werden wir auch die alten Techniken können müssen.