Home » Dynamic Content » Archive mit Dynamic Posts
tl;dr: Wer mit Elementor eine Website baut und noch flexibler werden will sollte sich die Erweiterung Dynamic Content for Elementor ansehen. In diesem Artikel geht es um die Module Dynamic Posts / Dynamic Archives und wie man sie einsetzen kann.
Die Nutzung dieses Widgets setzt eine Lizenz von Dynamic Content for Elementor voraus. Elementor kann auch in der freien Version verwendet werden. In diesem Artikel wird das kostenlose Theme Hello Elementor verwendet.
Erklärung zu den Widgets: der Unterschied zwischen den Widgets Dynamic Posts und Dynamic Archives liegt darin, dass sich im Archive-Widget die Abfrage der Daten auf das aktuelle Archiv oder die aktuelle Kategorie erfolgt, in der es sich befindet, sonst sind sie gleich.
Die Flexibilität in diesem Widget ist in 2 Bereichen zu finden: zum Einen gibt es eine Menge an konfigurierbaren Designs, womit man das Erscheinungsbild des Archives definieren kann. Zum Anderen gibt es genaue Möglichkeiten um die Abfrage zu definieren und die Ergebnisse zu filtern. (nicht bei Dynamic Archives, da hier ja die Abfrage bereits durch die Einbettung in einer übergeordneten Struktur erledigt wurde).
Das Widget Dynamic Post bietet abhängig von der gewählten Einstellung unter
…/Inhalt | Dynamic Posts | Skin
verschiedene weitere Tabs, die in aufgrund des gewählten Skins sinnvoll sind. (zB. einen Tab Filters beim Skin Grid with Filters). Dazu korrespondierend gibt es dann auch im Tab Stil einen Bereich für Filters usw.
Die erste Entscheidung die man treffen muss besteht also in der Auswahl des gewünschten Designs aus
Dh. dieses Widget alleine kann zusätzliche Plugins für Timelines oder Tabellendarstellung obsolet machen.
In diesem Artikel werden nur die wichtigsten Designs Grid und Liste besprochen.
Hier gibt es eine sehr gute noch dazu konfigurierbare Demo dieses Widgets.
Nach der Auswahl des Designs (hier Grid) kann man nun die Paginierung aktivieren, darunter gleich die Option für Infinite Scroll – also das automatische Nachladen von Beiträge am Ende der Anzeige.
Pagination erlaubt im zugehörigen Tab Nummern, Text, Icons etc. Der Korrespondierende Stil-Tab ist wirklich mächtig, händisches CSS wohl nicht notwendig.
Items Style bietet 7 vordefinierte Layouts (alle konfigurierbar) und dazu 2 speziellere Varianten: Dynamic HTML und Elementor Template.
Dynamic HTML zeigt die mittlerweile veralteten Tokens. Statt dessen sollte die moderneren Dynamic Shortcodes eingesetzt werden. Die Lizenz hierfür ist übrigens Teil der Dynamic Content-Lizenz!
Hier ein Code-Beispiel mit Tokens:
[post:thumb]
[post:title|esc_html]
[post:excerpt]
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Hier ein Code-Beispiel mit Dynamic Shortcodes:
{if:{post:featured-image-id} [{media:image @ID={post:featured-image-id}}]}
{post:title}
{post:excerpt}
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Diese Dynamic Shortcodes sind übrigens so mächtig, dass man damit auch eigene Loops (und damit Archive) umsetzen kann.
Elementor Templates schliesslich erlaubt die Definition eigener Loop-Templates. Diese sind unter
Dashboard > Templates > Gespeicherte Templates
zu finden – und nicht im Theme-Builder.
Ein erheblicher Nachteil ist, dass man beim Erstellen dieser Loop-Templates keine Vorschau-Daten einblenden kann. Da dynamische Inhalte der Elementor-Pro-Lizenz vorbehalten sind muss man zB. auch den Beitragstitel über Dynamic Shortcodes einblenden und nicht über das Widget Beitrag-Titel. Also: nur weil es geht, ohne Pro zu arbeiten ist es noch lange kein gute Idee.
Das Widget Dynamic Posts mit dem Item Style Template bietet aber die Möglichkeit des Quick Edit. Damit kann man – wie auch in Elementor Pro – das Loop-Template direkt im Grid bearbeiten (rote Marker im Bild oben).
Das Widget erlaubt auch alternierende Templates (blauer Hinweis), kann das ganze Template als Link ausführen (grüner Hinweis, Achtung: es darf kein Link im Loop selber vorkommen!) sowie die definition des HTML-Tags für jede Instanz der Loop (purple).
Das Bild zeigt die Anwendung des Quick-Edit-Modus im Dynamic Posts Widget. Der Titel wurde mittels Dynamic Shortcode-Einstellung eingebunden (Widget Überschrift, rote Markierung). Grün markiert eine Anwendung des Widgets Terms & Taxonomie als Kategorie-Anzeige angewandt.
Durch den Einsatz der Loop-Templates ist in Verbindung mit den alternierenden Templates so gut wie jede Designidee umsetzbar. Ein sehr mächtiges Tool.
Im List-Modus kann man die Daten, die aufgelistet werden, präzise definieren. Im Tab Items fügt man die gewünschten Zeilen hinzu und wählt aus
aus. Je nach Type lassen sich alle möglichen Dinge definieren, im einfachen Fall bei Title den HTML-Tag, umfangreiche Style-Definitionen, Verlinkung und auch Responsive-Optionen.
Date erlaubt die Auswahl zwischen Publish und Last Modified, natürlich mit eigenem Datumsformat.
Terms bietet Taxonomieanzeigen, Content konfigurierbare Inhalte, Custom Meta Field erlaubt die Anzeige eigener Felder und Post Type zeigt einfach den angezeigten Typ an, was bei komplexeren Queries sehr praktisch sein kann.
Die Darstellungsmöglichkeiten sind ein Argument für den Einsatz dieses Widgets, das zweite sind die Möglichkeiten der Abfragegestaltung: immerhin ist das Was mindestens genauso wichtig wie das Wie.
Die erste Option im Tab Query ist der Typ der Abfrage. Das Widget bietet 10 Möglichkeiten:
Während die Auswahl From Post Type zu erwarten ist sind die 3 folgenden ACF, Pods und Search & Filter Pro -Abfragen Möglichkeiten, eben diese 3 Plugins zu nutzen um die Ausgabeseite mit Dynamic Posts zu gestalten. Post Parent erlaubt die Nutzung von hierarchisch gegliederten Inhalten, Search Results erlaubt die Gestaltung einer Trefferliste der WordPress-Suche. Mit Specific Posts bzw ID List lassen sich spezifische Posts anzeigen. Sticky Posts fragt eben genau diese ab und Custom Query Code erlaubt die direkte Eingabe der Argumente für WP_Query.
Mit Ignore Stick Posts und Remove Sticky Posts from List ist Dynamic Posts das Widget, welches sich wirklich zur Verwendung des oft unterschätzen Features der Oben gehaltenen Posts eignet.
Im nächsten Konfigurationsabschnitt geht es um die Anzahl der Ergebnisse, einen möglichen Offset (also das Auslassen der Top-Treffer) und der Einstellung der Sortierung (nach 15 Kriterien!) und dessen Reihung (auf- oder absteigend).
Im Bereich Exclude kann man genau auswählen, welche Posts eben nicht Teil des angezeigten Archives sein sollen.
Zusätzlich zu den flexiblen Abfragemöglichkeiten gibt es den Tab Query Filter, der die oben Beschriebenen Möglichkeiten weiter verfeinert.
Die Filter können kombiniert werden:
Man kann also mit Hilfe der Filter einstellen, dass Beiträge eines Gewissen Autors (zum Beispiel des Autors der angezeigten Seite) zu einer gewissen Kategorie angezeigt werden, und das nur dann, wenn sie einen Flag eines selber gesetzten Feldes haben, ev. eines Statusfeldes.
Eine Beispielanwendung wäre ein Blog mit Rezepten wo am Ende einer Rezeptseite eine Liste angezeigt wird, welche Rezepte der Autor dieses Rezeptes in der selben Kategorie (Nachspeisen) noch veröffentlich hat, und zwar nur jene, die mit dem Flag „einfach“ gesetzt wurden.
Die doppelte Flexibilität in Gestaltung an Abfrage macht Dynamic Content zu einem der mächtigsten Werkzeuge wenn es um Elementor geht. Die Aufgabenstellung, die damit nicht umzusetzen ist kann man sich kaum vorstellen – wenn es noch komplexer ist wird man wohl zu reinem Custom Code greifen.
Auch wenn Dokumentation und Interface vielleicht nicht immer die modernste Lösung zeigen – inhaltlich gehört das Teil zum allerfeinsten am Markt. Auch der Preis von Dynamic Content for Elementor ist wirklich in Ordnung, besonders wenn man auch andere Dinge wie die Formularerweiterungen nutzen will.
Veröffentlicht am: 1. Januar 2026
Letztes Update: 1. Januar 2026
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